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  (Hoffentlich) gut aufgehoben - und gut versteckt.  
 
(Dieter Heinrich, 22.05.2003)
 
  Das ist die Situation der meisten Menschen, die spezieller Hilfeleistungen bedürfen. Und das führt zwingend dazu, dass Kinder, junge Menschen und Menschen bis in ihre Lebensmitte hinein noch nie einen eigenen Eindruck gewonnen haben, wie es in einem Altenpflegeheim, in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung, bei der Durchführung eines ambulanten Pflegedienstes, in der Beratungsstelle für Schwangerenkonflikte oder Schuldenprobleme undundund ..... zugeht. Man hat schon mal was davon gehört, ja - aber nun soll man z.B. als junge Lehrerin/junger Lehrer plötzlich etwas über Hilfeleistung in unserer Gesellschaft lehren.
 
  Da hilft nur eines - Wege von Schule zur Wohlfahrtspflege und zurück bzw. umgekehrt suchen und sie beschreiten. Kindern und Jugendlichen die Chance für konkrete Eindrücke dieser verborgenen Alttagswelten vermitteln. Wieso?
 
  Nun, man sollte schon wissen, wofür die Finanzmittel aus Staats- und Sozialkassen tatsächlich ausgegeben werden. Und es wäre nicht verkehrt, seine eigenen vagen Bilder von institutioneller Hilfeleistung zu überprüfen bzw. weiter zu entwickeln.Und wie?  
  Ja, das ist nun die Frage. Wer hat Erfahrungswerte zu berichten, wie so etwas konkret aussehen kann? Ein SOZIALPRAKTIKUM kompakt oder verteilt auf eine längere Zeit? Mit welchen Partnern der Wohlfahrtspflege? Und mit welchen Partnern im Fächerkanon der Schule? Wie vorbereitet, begleitet und ausgewertet?
 
  Ich bin hoch interessiert im Rahmen eines Promotionsvorhabens über den Themenbereich SOZIALPRAKTIKA.